startseite

TRACHYCARPUS - ARTEN

Die Gattung besteht zurzeit aus folgenden anerkannten Arten (bitte die umrandeten Artnamen anklicken):

  1. Trachycarpus fortunei (Hook.) H.Wendl. /Chin. Hanfpalme

  2. Trachycarpus princeps Gibbons, Spanner & San Y. Chen /Marmor Hanfpalme

  3. Trachycarpus takilBecc. /Kumaon Hanfpalme

  4. Trachycarpus martianus(Wall. ex Mart.) H. Wendl. /Martius' Hanfpalme

  5. Trachycarpus nanus Becc. /Yunnan Zwergpalme

  6. Trachycarpus geminisectus Spanner & al. /Vietnam Hanfpalme

  7. Trachycarpus latisectus Spanner, H.J. Noltie & M. Gibbons /Windamere-Palme

  8. Trachycarpus oreophilus Gibbons & Spanner /Thai Hanfpalme

  9. Trachycarpus ukhrulensis Lorek&K.C.Pradhan

 

Trachycarpus fortunei "wagnerianus" (Becc.) gilt als Synonym und wird offiziell nicht mehr als Art anerkannt (Kulturform der T. fortunei)

Weiter gibt es verschiedene Standortvarianten, der geistigen Kreativität bestimmter Händler entsprungene Namensschöpfungen u.ä., wie z.B. die folgenden aufgelisteten - ich nenne sie mal "Sorten"... Weitere werden sicher in Zukunft folgen....

Trachycarpus princeps green-Trachycarpus manipur-Trachycarpus sp."Naga hills"-Trachycarpus sp. Nainital-

Trachycarpus sp. winsan-Trachycarpus sp. tesan-T.martianus "Lushai hills"-T.martianus "Nepal"-T. martianus "Khasia hills"

 

Trachycarpus princeps Gibbons, Spanner & San Y. Chen /Marmor Hanfpalme

Am 10.04.2007 erhielt ich meine Trachycarpus princeps, die ich zunächst noch im Topf beließ. Im März 2008 pflanzte ich sie dann aus, etwas zu früh wie sich zeigte, denn kurz nach der Auspflanzung wurde es nochmal kalt und sie musste gleich -4 bis -5°C aushalten, was ihr aber offenbar nichts ausmachte, denn anschließend wuchs sie erfreulich schnell an und entwickelte sich sehr gut.

Als erstaunlich winterhart erwies sich im kalten Januar 2009 meine kleine T. princeps. Als Winterschutz erhielt sie lediglich eine dicke Mulchschicht und überstand so -15°C ohne sichtbare Schäden. Als es noch kälter wurde baute ich ihr schnell einen Styroporkasten unter der ich sie versteckte und gönnte ihr eine Minilichterkette, die ich in den Mulch legte, um die Wurzeln vor dem lang anhaltenden Dauerfrost zu schützen.

princeps

Im Winter 09/10 schütze ich die Princeps per Vlies und einer Wicklung eines Lichtschlauchs (geschaltet über den UT-100 des Butiaschutzes, der ab -6°C beheizt wird) unter einer dicken Mulchschicht.

2010

Auch diesen Winter hat die T. princeps wieder ohne die geringsten Schäden überstanden. Ich denke, man kann diese Palme bzgl. Überwinterungsfähigkeit mindestens mit der T. fortunei vergleichen.

Wie sich nun bei wärmeren Temperaturen zeigt, hat die Princeps doch einen Schaden am Speer mitbekommen. Der innere Teil des ersten nach dem Winter geschobenen Blattes ist vertrocknet und ließ sich ziehen. Ich denke, sie wird sich wieder erholen.

Interessant ist auch in diesem Fall, wie bei einigen anderen Palmen in meinem Garten auch, dass der Schaden das Innere des Speers betraf. Die äußersten Blattsegmente blieben intakt. Ich schließe daraus, dass es sich um Schäden durch Ungeziefer und nicht um Auswirkungen durch Kälte und Frost handelt.

Inzwischen schiebt die Princeps wieder intakte Blätter, die dieses Jahr wesentlich größer werden als noch im Vorjahr.

princepsprinceps

princeps

Ttachycarpus princepsprinceps

Bereits mehrfach ist mir aufgefallen, dass die Princeps nicht richtig fest im Boden sitzt und das Stämmchen wackelt. Da ich keine Erklärung hatte woran es liegen könnte, grub ich die Princeps heute wieder aus um nach den Wurzeln zu sehen. Das Risiko die Princeps wegen eines Wurzelproblems im Winter zu verlieren war mir zu groß.

Einen Schaden an den Wurzeln konnte ich allerdings nicht feststellen, allerdings bemerkte ich, dass die Erde derart lose war, dass sie gleich von den Wurzeln abfiel. Zudem war der gesamte Bereich an dem ich gegraben hatte von unzähligen Gängen unterhöhlt. Allerdings bin ich mir nicht sicher woher diese Gänge stammen. Wühlmausgänge sehen anders aus, eventuell Feldmäuse? Ich bin nicht sicher. Das die Erde derart lose war, könnte daran liegen, dass der Hügel des Bachlaufs auf dem die Princeps stand künstlich angelegt ist und sehr sandig ist und viel Kies enthält.

Na ja, jedenfalls habe ich die Princeps erstmal eingetopft und im Winterschutz der Phoenix untergebracht. Im Frühjahr wird sie wieder ausgepflanzt.

Princeps Wurzeln

Über den Winter baute die Princeps leider langsam ab und im Frühjahr vertrocknete ein Blatt nach dem anderen. Als ich die Princeps aus dem Topf zog stellte ich fest, dass keine Wurzeln mehr vorhanden waren. Auch eine Behandlung mit Auxin brachte keinen Erfolg mehr... Inzwischen habe ich die Princeps an versteckter Stelle zwar noch einmal in den Garten gesetzt, Hoffnung auf Erholung habe ich aber nicht mehr.

17-7-11 Inzwischen habe ich eine neue Princeps auf den Hügel gesetzt, die sich in den letzten Wochen seit der Auspflanzung bereits gut entwickelt.

 

 

Princeps - Sämling

nachoben

Trachycarpus takil Becc. /Kumaon Hanfpalme

Die Erstbeschreibung dieser Trachycarpusart erfolgte 1905 durch den italienischen Botaniker Ordoardo Beccari, der bereits 1887 einige Samen vom Mount Thalkedar in Kumaon / Indien dieser Hanfpalme erhielt, von denen er in seinem Garten in Florenz einige auspflanzte. Eine Palme bildete 1902 erstmals Blüten.

Diese Palme diente Beccari anschließend als Grundlage zur Beschreibung dieser neuen Art. Die tatsächlichen Merkmale hat er dann 1905 in Le Palme del Genere Trachycarpus, Webbia I beschrieben.

Laut O. Beccari wächst der Stamm junger Pflanzen schräg, später zunehmend aufrecht, ist gerade und robust und im Jugendstadium recht ausgeprägt kegelförmig (dies kann man häufig auch bei schnell wachsenden T. fortunei beobachten). Bei einem 3,8m hohen Exemplar (1904) betrug der Stammumfang an der Basis 1,03m, am höchsten Punkt, an der Apex aber nur 30cm.

Alte Blätter verbleiben zeitlebens am Stamm haften, der durch ein eng anliegendes Netz aus kastanienbraunen Fasern bedeckt ist. Dieses Netz ist aber bei weitem nicht so dicht, wie das einer T. fortunei, da das wollige Gespinst aus langen Fasern, die überall hervortreten fehlt. Hervorgerufen wird dieser Umstand dadurch, dass die zungenförmigen Blatthäutchen (Ligula) der Blattscheiden zwar ähnlich denen der T. fortunei aufrecht stehen, dabei aber wesentlich kürzer, breiter und dreieckig sind.

Die Blätter unterhalb der letzten Blütenstände neigen sich alsbald nach unten, fallen aber nicht ab, sondern verbleiben wie oben erwähnt zeitlebens am Stamm.

Die Blattstiele (Petiolen) sind etwa so lang wie das Blatt, dünn und grazil, an der Unterseite dreieckig, abgerundet, sehr scharfkantig und mit kleinen Zähnen bewehrt, oder aber auch mit unregelmäßigen unterseitigen Zacken. Die Hastula an der Spitze der Petiole ist unregelmäßig halbmondförmig und an der Oberseite gezackt. Das Blatt ist 3/4 kreisförmig, hat einen Durchmesser von 1 bis 1,2m und wird durch 45-50 Segmente von 60-85cm Länge (Hastula- mittlere Blattspitze) geteilt. Die Segmente sind in unregelmäßiger Abfolge bis etwa zur Mitte des Blattes eingeschnitten. Die Blätter sind grün glänzend auf der Oberseite und bläulich bereift auf der Unterseite. Die zentralen Blattsegmente haben fast bis zur Spitze durchgehend eine Breite von 3cm. Diese ist leicht gespalten oder zweigezahnt mit stumpfen und gespreizten Spitzen. Seitliche Segmente verjüngen und verkürzen sich und sind in der Nähe der Hastula stärker zusammengefaltet als die mittleren Segmente. Die Blattnervatur ist identisch zur T. fortunei.

Die einzige heute noch in Europa als Trachycarpus takil verifizierte Palme stammt aus der Originalsamenlieferung O. Beccaris von 1887 und steht im botanischen Garten in Rom. Es gibt Gerüchte, dass sich in Rom noch eine weitere T. takil befinden könnte und eventuell könnte auch in Beccaris Garten noch ein Exemplar überlebt haben. Dies ist aber nicht gesichert. Im Internet kursieren viele anderslautende Beschreibungen dieser Palme, die sich aber meist auf T. fortunei aus Kumaon beziehen, da lange Zeit niemand genau die Unterschiede zwischen T. takil und T. fortunei kannte. Aufgrund eines Satzes von Sir Joseph Hooker, der schrieb T. takil wachse, wo der Boden alljährlich mit Schnee bedeckt sei, wurden Gerüchte über eine angebliche enorme Winterhärte dieser Palme in Umlauf gebracht. Heute weiß man aufgrund von Wetterdaten, dass dies aber auf das Naturhabitat am Mount Takil in Kumaon keineswegs zutrifft, sondern das es aufgrund des milden Klimas dort eher unwahrscheinlich ist, dass diese Art eine überdurchschnittliche Frosthärte entwickelt hat. Es ist daher anzunehmen, dass die Frostverträglichkeit in etwa der der T. fortunei entspricht.

Eine genaue Beschreibung, insbesondere zu Blüten und Samen mit den Unterscheidungsmerkmalen wie sie Beccari im Original aufgeschrieben hat findet man hier: http://de.wikipedia.org/wiki/t-nanus_takil

Nach neuesten Erkenntnissen blüht T. takil in der Jugend zunächst fast ausschließlich männlich, mit zunehmendem Alter dann zwittrig oder auch weiblich - siehe: http://cat.inist.fr/?aModele=afficheN&cpsidt=21768502

Dies würde erklären, warum O. Beccari aus seinen selbst gezogenen Samen nur männliche Palmen erhielt und er sich für seine Erstbeschreibung weibliche Pflanzenteile aus Kumaon schicken lassen musste, die wie sich später zeigte höchstwahrscheinlich aber von weiblichen Fortunei stammten.

Scheinbar handelt es sich bei dieser Eigenart der T. takil um eine Anpassung an den Naturstandort in Kumaon, wo diese Palme nur sehr isoliert vorkommt.

Offensichtlich kann man nach dieser neuen Erkenntnis aber nun mit großer Sicherheit ausschließen, dass es zu Hybridisierungen zwischen T.takil und T.fortunei auf natürlichem Weg kommt, wie leider immer wieder in Büchern oder auch im Internet von einigen Autoren verbreitet wird.

2011

Leider scheint die T. takil, wie viele andere Pflanzen dieses Jahr auch, ein Opfer meiner Ungezieferplage (Drahtwürmer und Dickmaulrüsslerlarven) geworden zu sein. Beim Ausgraben waren nur noch wenige Wurzeln vorhanden. Ich hoffe sie erholt sich wieder. Inzwischen zeigt sie wieder minimales Wachstum, sieht aber nach wie vor arg mitgenommen aus.

2010

Im April 2010 habe ich die Takil ausgepflanzt. Mal sehen wie sie sich unter Freilandbedingungen entwickelt. Der erste Eindruck nach einigen Wochen im Freien ist, dass sie nun etwas schneller wächst - aber im Vergleich zu einer Fortunei immer noch sehr langsam.

takiltakiltakil

2009

takil

2008

Weitere diverse Takils von unterschiedlichen Händlern...

Diese Palme stammt von einem belgischen Händler. Wie man sieht wächst dieser Sämling fast nicht.

nachoben

Trachycarpus martianus (Wall.) H. Wendl.

1832 wurden erste Berichte dieser Palme aus der Trachycarpus-Gattung Nathaniel Wallichs, der ihr den Namen Chamaerops martiana gab,  bekannt. Der überwiegende Teil der Artbeschreibung stammte jedoch aus der Feder von Carl Friedrich Philipp Martius.

1845 beschrieb der Engländer William Griffith die Chamaerops khasyana. Später wurden diese beiden Arten jedoch durch J.D. Hooker und O. Beccari zu einer Art, nämlich Trachycarpus martianus verschmolzen, da es so gut wie keine Unterscheidungsmerkmale gibt.

T. martianus unterscheidet sich deutlich von den anderen Trachycarpusarten. Einzig T. latisektus scheint ihr sehr nahe zu stehen, wie auch Gentests gezeigt haben. So lassen sich beide Arten allein an Hand der Samen und Früchte leicht von allen übrigen Trachycarpusarten unterscheiden. Während T. martianus und T. latisectus eher ovale, oder olivenförmige Samen produzieren, zeichnen sich die Samen und Früchte der übrigen Trachycarpi durch ihre Nierenform (reniform) aus.

T. martianus ist die Palme, welche die größte Höhe aller Trachycarpusarten erreichen kann (15-17m), auch wenn sie doch meist kleiner bleibt.

Leicht erkennbar ist die T. martianus auch an ihren etwa 60-80cm großen ¾ kreisförmigen Blättern, die in über 60 Blattsegmente geteilt sein können. Die Blattsegmente teilen die Blätter recht regelmäßig bis etwa zur Hälfte.

Im Gegensatz zu anderen Trachycarpusarten ist der Stamm der T. martianus nackt, da sie die alten Blätter bereits nach kurzer Zeit abwirft.

Trachycarpus martianus ist im zentralen und östlichen Himalaya (Khasia Hills) verbreitet, wie auch in Nepal. Je nach Herkunft wird sie oft als Trachycarpus martianus sp. Khasia Hills, sp. Lushai Hills, oder sp. Nepal u.s.w. bezeichnet.

Sie wächst dort bevorzugt an steilen Felshängen und bevorzugt saure Böden.

Ihre Frostverträglichkeit liegt weit unterhalb der übrigen Trachycarpusarten, was wahrscheinlich durch ihre Herkunft zu begründen ist, da sie aus eher milden Gebieten stammt, wo es im Sommer sehr warm und feucht, im Winter trocken und kühl ist. Frost gibt es dort nur sehr selten.

Eine ausführliche Beschreibung findet ihr unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Trachycarpus_martianus

Ich habe im Spätsommer 2008 einen Sämling der T. martianus „Lushai Hills“ bekommen, der allerdings durch Spinnmilben stark geschädigt war, so dass die Blätter des Sämlings fast farblos waren.

Schnell bemerkte ich, dass diese Art einen erheblich höheren Wärmebedarf hat als andere Trachyarten, da bereits im kühlen Herbst kein Wachstum mehr sichtbar war. Nachdem ich sie dann ins Wohnzimmer auf der Fußbodenheizung direkt ans Fenster stellte, fing sie dann plötzlich schnell an ein neues Blatt zu schieben, welches dann auch erstaunlich schnell wuchs.

martianus

nachoben

Trachycarpus nanus Becc. /Yunnan Zwergpalme  

Trachycarpus nanus ist die kleinste Art ihrer Gattung (max. 1m) und stammt aus der chinesischen Provinz Yunnan, wo sie 1887 von Pater Delavay entdeckt wurde. Sie wächst im Unterholz immergrüner Mischwälder an steilen, steinigen Hängen ebenso wie auf offenen Gras- und Weideflächen. Die Erstbeschreibung erfolgte 1910 durch den italienischen Botaniker Odoardo Beccari. 

T. nanus wächst relativ langsam, bildet aber bereits im Alter von nur 5-6 Jahren erste Blütenstände. Die Blütenstände wachsen steif und aufrecht inmitten der Blattkrone und haben nur wenige Verzweigungen.

Über die Freilandkultur ist noch nicht allzu viel bekannt, da diese Palme lange Zeit unbeachtet blieb und erst seit einer Expedition von Martin Gibbons und Tobias Spanner Einzug in europäische Gärten fand. Es ist anzunehmen, dass die Frosttoleranz dieser Art in etwa der einer T. fortunei entspricht.

Weitere Infos zu dieser Art findet man u.a. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Trachycarpus_nanus

nanus

nachoben

Trachycarpus geminisectus Spanner & al. /Vietnam Hanfpalme

2011

Im Frühjahr hat die Geminisectus dann innerhalb weniger Tage rapide abgebaut und ist vertrocknet....

Ihre erste Kälteperiode hat die Geminisectus komplett unter Schnee begraben gut gemeistert.

Im April 2010 habe ich die Geminisectus ausgepflanzt. Bin gespannt, ob sie unter Freilandbedingungen besser wächst als im Topf. Nach zweieinhalb Monaten im Freien kann von Wachstum keine Rede sein. Im Gegenteil, die ältesten Blätter bauen inzwischen bereits ab, während das neueste Blatt kaum weiter kommt...

geminisectusgeminisectus

geminisectus

nachoben

Trachycarpus latisectus Spanner, H.J. Noltie & M. Gibbons /Windamere-Palme

latisectus

nachoben

Trachycarpus oreophilus Gibbons & Spanner /Thai Hanfpalme

oreophilus

nachoben

Trachycarpus ukhrulensis Lorek&K.C.Pradhan

Diese von M. Lorek & K.C. Pradhan beschriebene Trachycarpus erhielt durch die Aufnahme in den Kew Index Artstatus. Allerdings gibt es Zweifel an der Berechtigung dieses Status. So betrachten zum Beispiel M. Stähler und T. Spanner in ihrem Buch "Winterharte Palmen" die T. ukhrulensis lediglich als Synonym der von Gibbons & Spanner beschriebenen T. oreophilus, genau wie auch T. manipur und T. sp. "Naga hills". Nach deren Ansicht handelt es sich lediglich um eine indische und burmesische Population der T. oreophilus, da die Unterschiede zwischen diesen Arten trotz der geografischen Entfernung nur minimal sind und eine separate Einteilung in zwei Arten nicht rechtfertigen.

Es gibt aber auch Meinungen, wonach T. ukhrulensis, aber auch T. oreophilus, T. manipur und T.sp.Naga hills lediglich Variationen von T.takil sind. Gentests zeigten jedenfalls, dass die genetischen Differenzen zwischen diesen Arten sehr gering sind.

Zumindest T. ukhrulensis, T.manipur und T. sp. Naga hills sollen sogar aus den gleichen Samen eines chinesischen Verkäufers stammen, der diese Samen als T. princeps (India form) anbot.. Die Käufer dieser Samenlieferung gaben den sich daraus entwickelnden Palmen lediglich unterschiedliche Namen.

Mal abwarten wie sich das zukünftig entwickelt....

ukhrulensis

nachoben

Trachycarpus fortunei "wagnerianus" (Becc.)

Dieser 1921 von O. Beccari beschriebenen Art wurde zwischenzeitlich der Artstatus aberkannt und sie wird heute lediglich als ein Kulturform der Trachycarpus fortunei gesehen und der Name gilt deshalb offiziell nur noch als Synonym für T. fortunei.

Äußerlich ist diese Palme allerdings leicht von T. fortunei zu unterscheiden, da sie wesentlich kleinere und sehr harte Blätter bildet.

Die Kultivierungsbedingungen sind identisch zur T. fortunei. Ein Vorteil dieser Trachy ist, dass sie aufgrund der kleinen, sehr harten Blätter sehr windunempfindlich ist und auch mit Nassschnee kaum Probleme hat. Mir persönlich gefällt sie gerade wegen ihrer relativ kleinen Krone und den kleinen Blättern nicht so gut, aber über Geschmack läßt sich ja bekanntlich (nicht) streiten.

wagnerianus

2010

Frisch ausgepflanzt. Mal sehen wie sie sich entwickelt. An ihrem jetzigen Standort direkt vor der Hecke auf dem Hügel bekommt sie nur wenig Sonne, Im Dezember hat sie die erste Kältewelle komplett unter Schnee begraben gut überstanden. Kein Problem für eine Trachy.

waggy

nachoben

Trachycarpus princeps green

Nach der Auspflanzung im Frühjahr 2009 verändert die Princeps "green" ihr Aussehen und wächst nun wesentlich kompakter, so dass eine Unterscheidung zur normalen T. fortunei praktisch nicht mehr möglich ist.

2011

Die erste Kälteperiode des Winters 10/11 war die Trachy unter Schnee vergraben und hatte keine Probleme.

2010

Mit recht starken Blattschäden hat die Princeps green den Winter 09/10 überstanden. Der Speer sieht zwar ziemlich "angefressen" aus, aber er sitzt fest und die Palme wächst.

princeps green

2009

Nach der Auspflanzung im Frühjahr 2009 verändert die Princeps "green" ihr Aussehen und wächst nun wesentlich kompakter, so dass eine Unterscheidung zur normalen T. fortunei praktisch nicht mehr möglich ist.

princepsgreen

nachoben

Trachycarpus manipur

siehe unter T. ukhrulensis ....

manipur

nachoben

Trachycarpus sp."Naga hills"

siehe unter T. ukhrulensis

naga

Trachycarpus sp. Nainital

nainitalnainital

Trachycarpus sp. winsan

winsan

nachoben

Trachycarpus sp. tesan

tesan

T.martianus "Lushai hills"

lushai hills

lushai

nachoben

T.martianus "Nepal"

nepal

T. martianus "Khasia hills"

khasia

nachoben

startseite

-TRACHYCARPUS-


Statistiken

Valid HTML 4.01 Transitional