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Exoten & Palmen - Herzlich willkommen!

Iriartea deltoidea (Ruiz & Pav.) - Copa-Palme

Eine in Südamerikas tropischen Regenwäldern heimische sehr schöne Fiederpalme, die bis zu 30m Höhe erreichen kann. Auffallend ist ihr grauweißer Stamm und ihre buschigen dunkelgrünen Fiederblätter. Oft bildet sie Stelzwurzeln. Sie benötigt einen warmen und sehr feuchten Standort!

Infos und Bilder unter: http://www.pacsoa.org.au/palms/Iriartea/deltoidea.html

Diese Palme hat sich leider nach einigen Tagen bei mir wieder verabschiedet....

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Adonidia merillii (Becc.) - (Veitchia / Wehnachtspalme)

Diese nur etwa 5m Höhe erreichende aus Südostasien (Phillipinen) stammende Fiederpalme verdankt ihren Namen den leuchtend roten Früchten, die sie im Dezember trägt. Sie ist in Kultur weit verbreitet, da sie auch mit nicht perfekten Bedingungen (Wässerung, trockene Luft u.s.w.) gut zurecht kommt und keine besonderen Ansprüche stellt, dazu keimen sie gut und sind recht schnellwüchsig. Dennoch darf man nicht übersehen, dass es sich um eine Tropenpalme handelt, die ganzjährig warme Temperaturen und viel Licht benötigt. Auch im Winter sollte es mindestens 15-20°C warm sein, wenngleich sie kurzfristig Temperatur bis zu +5°C erduldet.

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Pritchardia pacific dwarf - Seem. & H.Wendl. (Fidschi Fächerpalme)

Diese auf vielen pazifischen Inseln anzutreffende, etwa bis 10m Höhe erreichende Fächerpalme stammt aus einem Klima mit monatlichen Durchschnittstemperaturen von 22-28°C bei einer Jahresniederschlagsmenge von etwa 1800mm, wobei die meisten Niederschläge während der wärmsten Zeit auftreten, während des Winters ist es fast trocken. Daraus kann man folgern, dass die Palme einen enormen Wärmebedarf auch im Winter hat. Sie zählt zu den schönsten Ptitchardia-Arten und wird deshalb in trop. Ländern gerne kultiviert.

Infos und Bilder: http://www.pacsoa.org.au/palms/Pritchardia/pacifica.html

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Verschaffeltia splendida (H.Wendl.)

Die von den Seychellen stammende Palme wächst dort oft auf Hängen und tiefen Schluchten. Die bis zu 20m Höhe erreichende Palme bildet riesige 2,5m lange Fiederblätter, dazu einen mit Dornen besetzten Stamm und steht oft auf starken Stelzwurzeln. Auch diese Palme benötigt ganzjährig warme Temperaturen und viel Feuchtigkeit.

Infos und Bilder: http://www.pacsoa.org.au/palms/Verschaffeltia/splendida.html

Diese Palme hatte ich bei +2-10°C in meiner Firma überwintert, was auch zunächst gut funktionierte. Als es im Dezember kälter wurde und die Weihnachtsferien vor der Tür standen, habe ich die Palme dann aber vorsichtshalber doch per Styroporbox mit nach Hause genommen und ins Wohnzimmer gestellt. Dies erwies sich als fataler Fehler, denn innerhalb von drei Tagen vertrocknete die Palme.

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Euterpe edulis - Mart. (Kohlpalme, Assaipalme)

ist in trop. Regenwälder Süd-Ost-Brasiliens, Ecuadors, Argentiniens und Paraguays beheimatet und wächst bevorzugt an Berghängen. Sie bildet recht dünne, etwa 7-12m hohe Stämme mit einer recht kleinen Krone schön geschwungener dunkelgrüner Fiederblätter. Die Wildbestände dieser Palme wurden stark dezimiert, weil überwiegend aus dieser Palme die bekannten Palmenherzen zum Verzehr gewonnen wurden. Junge Blätter wurden gerne für Salate verwendet. Heute wird überwiegend die mehrstämmige Euterpe oleracea zur Palmenherzen-Gewinnung genutzt. Dies bietet den Vorteil, dass diese Palmen durch die Gewinnung der Herzen nicht gleich absterben, sondern weiter wachsen können.

In Kultur bleibt Euterpia edulis in der Regel wesentlich kleiner. Sie benötigt viel Wasser und hohe Luftfeuchtigkeit. Obwohl ältere Exemplare sogar kurzfristig auch etwas Frost überstehen sollen, sollte die Überwinterungstemperatur dennoch nicht längere Zeit unter 10°C fallen. Sie bevorzugt bereits als Jungpflanze einen sehr hellen Standort und verträgt auch volle Sonne.

Eine ausführliche Beschreibung findet man unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Euterpe_edulis

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Howea forsteriana (C. Moore & F. Muell.) Becc. 1877

Diese schöne Fiederpalme mit leicht hängenden Blättern kommt endemisch auf der Lord-Howe-Insel 600 km östlich von Südostaustralien vor. Da es eine sehr schöne Beschreibung mit vielen Fotos von Prof. Dr. Markus Riederer online gibt, spare ich mir weitere Details. http://www.kentiapalme.de/Linksammlung/Howea_forsteriana.pdf

Diese Palme wird häufig als Zimmerpflanze kultiviert und ist bekannter unter ihrem früheren Namen "Kentia". Sie gilt als unverwüstlich und kommt mit fast allen Bedingungen zurecht. So macht ihr nicht einmal ein sehr dunkler oder auch lufttrockener Standort etwas aus - sie wächst dann lediglich langsamer, was bei einer Zimmerpalme aber nicht unbedingt als Nachteil zu sehen ist.

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Rhopalostylis sapida (Sol. ex G.Forst.) H.Wendl. & Drude

Diese unter dem Namen Nikaupalme bekanntere Art ist in Neuseeland und umliegenden Inseln heimisch und erreicht etwa 10-15m Höhe. Ihre ledrigen Blätter können bis zu 2,5m Länge erreichen und bis zu 1m lange Blattsegmente aufweisen die sehr fest und aufrecht stehend sind. Sie wächst bevorzugt in feuchten Wäldern. Sie ist die am südlichsten vorkommende Palme der Welt und dementsprechend benötigt sie mildes, aber nicht zu warmes Klima. Sie kommt deshalb gut mit kühleren Temperaturen und sogar mit leichtem Frost zurecht. Als Jungpflanze wächst sie sehr langsam und benötigt etwa 15 Jahre bis zur Bildung eines Stammes.

Testweise habe ich die Palme im Winter im Washingtoniaschutz bei -1,5°C im Topf überwintert, was ihr offensichtlich nichts ausgemacht hat. Sie hat die lang anhaltende Kälte gut überstanden und keine sichtbaren Schäden davongetragen.

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Raphia australis Oberm. & Strey, Bothalia 10: 29 (1969). & Strey, Bothalia 10: 29 (1969)

Diese Palme stammt aus Südafrika und Mosambique und bildet die längsten Blätter aller Pflanzen.mit bis zu 18m Länge. Die Blattbasen und Blattstiele sind leuchtend orange. Sie ist sehr schnellwüchsig, benötigt dazu aber große Mengen Wasser und einen vollsonnigen, warmen Standort. Staunässe macht ihr nichts aus. Im Gegenteil, sie ist ähnlich wie Mangrovenpflanzen an Sumpfböden angepasst.

raphia

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Caryota mitis Lour., Fl. Cochinch.: 697 (1790). Cochinch.: 697 (1790)

Diese auch als Fischschwanzpalme bekannte doppelt gefiederte Palme stammt aus tropischen Regenwäldern in Indien bis nach Südostasien. Obwohl sie warm gemäßigtes bis tropisches Klima bevorzugt, toleriert sie leichte Fröste. Sie mag es gerne sehr warm, aber nicht in der prallen Sonne. Die Palme wächst meistens in dichten Gruppen und blüht nur ein einziges Mal. Den Namen verdankt sie ihren auffälligen hellgrünen Blättern die der Form nach Fischschwänzen ähneln.

caryotamitis

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Thrinax radiata Lodd. ex Schult. & Schult.f., Syst. Veg. 7(2): 1301 (1830)

Diese bis zu 6m Höhe erreichende Fächerpalme kommt in Küstenwäldern Süd-Floridas, Südost-Mexiko bis Nicaragua, und einem Großteil der nördlichen Karibik vor. Sie bildet einen glatten schlanken Stamm, ist allerdings sehr langsam wachsend. Die bildet glänzend dunkelgrüne und kreisrunde Blätter, deren Blattspitzen leicht hängen.

Sie benötigt einen sehr sonnigen Standort mit durchlässigem, kalkhaltigem Substrat und subtropisch bis tropischem Klima.

thrinax

 

 

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