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Cordyline

Cordyline australis "Red Star" (Rote Keulenlilie)

diese rote Form der Keulenlilie stammt aus Neuseeland und ist völlig unproblematisch zu halten. In Neuseeland gibt es mehrere hundert Jahre alte Exemplare, die gigantische Ausmaße annehmen können. Ihre Winterhärte liegt unterhalb der der grünen Cordyline und wird meist mit -5 bis -8°C angegeben.

Hier ein Link zu Cordylines in Neuseeland: http://www.nzplantpics.com/sfeature_galleries/cordyline_gallery.htm

Meine Cordyline australis "Red star" habe ich im Frühjahr 2007 in Holland für sage und schreibe 3€ gekauft und gleich im Garten ausgepflanzt, obwohl ich natürlich schon wusste, dass dies ein gewisses Risiko darstellen würde, da sie doch um einiges weniger Frost vertragen sollte, als z.B. die grüne Cordyline. Dennoch dachte ich mir, zu diesem Preis könne man das ruhig probieren...

So habe ich sie nicht einmal im ersten Winter geschützt, obwohl die Blätter zum Teil sicher aus einem Gewächshaus stammten. Lediglich in den kältesten Nächten (kurzzeitig -9°C in den Morgenstunden) habe ich sie mit einem Vlies umwickelt, Nächte mit -4 bis -5°C musste sie ohne Schutz überstehen und hat das auch blendend geschafft, lediglich einige Risse in den Blättern waren zu sehen.

Im Frühjahr 2008 habe ich sie einmalig mit Auxin gegossen, worauf sie prompt mit vielen kleinen Ablegern reagierte.

Den Winter 2008/2009 hat die Cordyline leider nicht überstanden, da sie bei Temperaturen bis -16,5°C und mehreren Tagen Dauerfrost im zweistelligen Minusbereich lediglich in ein Vlies eingewickelt war. Mal sehen ob sie im Frühjahr noch einmal austreibt, aber ich denke, die Chancen stehen nicht gut.

Da ich mir die Stummel nicht länger ansehen wollte habe ich neue Cordies neben den alten gepflanzt. So haben die erfrorenen Cordies weiter die Chance neu auszutreiben... Und siehe da, Anfang Mai zeigt sich an der roten Cordyline wieder Leben. Mehrere Triebe sind zu sehen...

Die rote Cordyline wurde gleichzeitig in gleicher Größe mit der grünen Cordyline gepflanzt, wollte aber nicht so recht wachsen. Nun weiß ich auch warum, allerdings nicht wie es dazu kam..., bemerkt habe ich es erst jetzt, weil der Stamm unter Bärenfellgras normalerweise nicht zu sehen ist.

2010

Im Winter 09/10 wurden die Cordies  dick gemulcht und per Vlies geschützt. Als Beheizung diente etwa ein halber Lichtschlauch, der am UT-100 der Butia angeschlossen war, die ab -6°C beheizt wurde.  Als es unter -10°C kalt wurde, habe ich zusätzlich eine Gewebeplane über das Vlies geworfen.

Resultat ist, dass die rote Cordy auch dieses Jahr wieder bodeneben zurückgefroren ist- mein Fazit: Rote Cordies sind nur mit einem beheizten Vollschutz zu überwintern. Mehr als -6°C sollte man ihr bei länger anhaltenden Kaltphasen nicht zumuten.

Dennoch entpuppen sich die Cordies (sowohl red wie auch green) als Stehaufmännchen. Auch dieses Jahr treiben sie wieder aus. Da sie aber auf diese Weise nur vor sich hindümpeln, habe ich die Auspflanzung von Cordyline erst einmal auf Eis gelegt bis ich einen geeigneteren Standort zur Verfügung habe.

4.10.12 - Im Sommer 2011 habe ich dann mein Braheabeet neu gestaltet und dadurch wurde dann ein Plätzchen für einen neuen Versuch mit der roten Corsy frei. An dieser Stelle wird das komplette Beet im Winter geschützt, da dort die Brahea, eine Parajubaea und zwei C. revoluta gepflanzt wurden. Also ein gutes Plätzchen für die rote Cordy.

Die rote Cordy steht ein wenig im Schatten der Brahea und wächst deshalb nicht ganz so kräftig wie mein früheres Exemplar am Bachlauf. Nicht schlimm, von mir aus kann sie sich Zeit lassen... Winterschäden gab es bei Beheizung ab -4°C natürlich keine.

Cordyline australis (green)

2008

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2009

Die grüne Cordyline hat den Winter 2008/2009 nicht geschafft - wurde allerdings auch nicht geschützt. Vielleicht treibt sie ja wieder aus, aber auch hier mache ich mir keine großen Hoffnungen.

2010

Auch die grüne Cordyline hat den langen Winter 09/10 wieder nicht geschafft. Zunächst sah sie noch ganz gut aus, später knickte die Spitze ein und man konnte die Neutriebe aus dem Wachstumszentrum herausziehen. Ich denke allerdings, dass sie sich wieder erholen wird.

5.10.12 - Die grüne Cory hat einige Seitentriebe gebildet und führt nun seit 2010 ein Schattendasein hinter der Butia. Ich hatte sie dort so gepflanzt, dass sie gerade eben noch mit in den Winterschutz der Butia passt, andererseits aber dort recht unauffällig bleibt bis sie wieder einigermaßen aussieht. Die Regeneration dauert nun bereits recht lange, aber immerhin, sie wächst und sieht zumindest immer besser aus.

 

 

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